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Natur- und Umweltschutzmaßnahmen anschieben

Vertreter der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz im Rathaus zu Gast

S.U.N.

S.U.N. zum Gespräch im Rathaus. (vorne v.l.): Die beiden Naturschutzbeauftragten des LK Vechta, Rainer Hausfeld und Christian Behnen, Geschäftsführer Hermann Rauber und Bürgermeister Heinrich Moormann mit weiteren Vertretern der Stadt Dinklage


Zu einem Gespräch über die Möglichkeiten von Natur- und Umweltschutzmaßnahmen trafen sich nun Vertreter der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz (S.U.N.) im Dinklager Rathaus. S.U.N.-Geschäftsführer Hermann Rauber hatte dazu auch die Naturschutzbeauftragten des Landkreises Vechta, Christian Behnen und Rainer Hausfeld mit nach Dinklage gebracht.

Hermann Rauber stellte den Vertretern der Stadt Dinklage kurz die Stiftung sowie deren Zwecke und Ziele vor. Neben dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen- Umwelt und Stadtentwicklung (BUS), Gisbert Dödtmann, der auch gleichzeitig Kuratoriums-Mitglied der S.U. N. ist, nahmen auch Bürgermeister Heinrich Moormann, Bauamtsleiter Michael Busch, Heribert Albers und Alfons Echtermann an dem Gespräch teil. Rauber teilte mit, dass das Stiftungskapital der S.U.N. derzeit eine Millionen Euro beträgt. „Dieses Stiftungskapital  muss ungeschmälert erhalten bleiben“, informierte Rauber. Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen würden aus Kapitalerträgen sowie aus Spenden und weiteren Geldzuwendungen finanziert.

Rauber erklärte, dass die Stiftung um ein Gespräch gebeten habe, um darüber zu beraten, ob und in welcher Form in Dinklage künftige Förderungen für Maßnahmen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes möglich seien. Bislang waren in den vergangenen Jahren lediglich Maßnahmen gefördert worden, die von der Ortsgruppe des Naturschutzbundes beantragt wurden. „Das möchten wir gerne ändern, und würden uns freuen, wenn entsprechende Maßnahmen durch die Stadt Dinklage oder Büergerinnen und Bürgern angeschoben werden könnten“, sagt Naturschutzbeauftragter Rainer Hausfeld. Zwei städtische Anträge in den vergangenen Jahren seien negativ beschieden worden, da es sich entweder um alleinige Aufgaben der Stadt oder um Kompensationsflächen gehandelt habe.

Insbesondere im Bereich der Gewässer / Kleingewässer in den Bauernschaften Bünne und Wulfenau sehe Hausfeld Möglichkeiten ehemalige Schlatts (abflussloses Gewässer) zu revitalisieren und Gründlandkomplexe wiederherzustellen. Geschäftsführer Rauber sieht in diesem Bereich einen guten Ansatz, die S.U.N. in Dinklage noch mehr „ins Gespräch“ zu bringen und sprach die Hoffnung aus, dass in den kommen Jahren mit Hilfe der Stiftung entsprechende Maßnahmen im Sinne des Natur- und Umweltschutzes begleitet und gefördert werden können.

Text / Foto: Stadt Dinklage



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