Zweiter Abschnitt der Kommunalen Entlastungsstraße freigegeben
Minister Hans Heinrich Ehlen: "Geld ist hier gut angelegt" - "Allzeit gute Fahrt und Gottes Segen"
Hans-Heinrich Ehlen (CDU - 3.v.l.) gab nun gemeinsam mit zahlreichen Gästen - u.a. MdL Dr. Stephan Siemer (CDU - 5.v.l.) u. der ehem. MdL Friedhelm BIestmann (CDU - 2.v.l.) - den Startschuss für den zweiten Abschnitt der Kommunalen Entlastungsstraße.
Weitere Fotos von der Freigabe finden Sie hier.
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36 Jahre nach der ersten Aufnahme einer Ortsumgehung in den Flächennutzungsplan der damalige Gemeinde Dinklage konnte nun in einer Feierstunde Hans-Heinrich Ehlen, Niedersachsens Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung den zweiten Bauabschnitt der Kommunalen Entlastungsstraße in der Stadt Dinklage freigeben. Damit ist die Umgehungsstraße auf einer Länge von 5,8 Kilometern von der Lohner Straße bis zur Quakenbrücker Straße befahrbar. Ehlen wünschte allen Nutzern der Entlastungsstraße „allzeit gute Fahrt und Gottes Segen“.
Neben Ehlen waren auch der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer (CDU), der ehemalige Landtagsabgeordnete Friedhelm Biestmann (CDU) sowie Landrat Albert Focke zur Eröffnung des zweiten Abschnitts nach Dinklage gekommen. Gemeinsam mit Bürgermeister Heinrich Moormann, dem Vorsitzenden des Bauausschusses, Gisbert Dödtmann und der Ratsvorsitzenden Hiltrud Voßmann wurde das rote Band durchschnitten und der zweite Abschnitt damit offiziell freigegeben.
Begleitet von Polizei und insbesondere elf Oldtimern befuhren die Gäste der Stadt Dinklage im Oldtimer-Bus die neue Trasse von der Kreisverkehrsanlage an der Bahler Straße bis zum Kreisverkehr an der Carumer Straße, um dort bereits von der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings in Empfang genommen zu werden. Die Oldtimer hatte Klaus Landau organisiert. Im Anschluss an die offizielle Freigabe lud die Stadt Dinklage Minister Ehlen und die weiteren 80 Gäste in die Gaststätte Nuxoll zu einem kleinen Imbiss.
Rund 10,1 Millionen Euro haben die beiden Abschnitte der Kommunalen Entlastungsstraße gekostet. Damit liegen die Baukosten rund zwei Millionen unter der ursprünglich veranschlagen Summe. Somit nennt Dinklage nun eine 5,8 Kilometer lange Entlastungsstraße mit vier Kreisverkehrsanlagen ihr Eigen. Der innerörtliche Verkehr von der Autobahn in Richtung Quakenbrück und umgekehrt soll durch die Entlastungsstraße deutlich weniger werden.
„Das Geld ist hier sehr gut angelegt“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) in seiner kurzen Ansprache. Ehlen teilte mit, dass „in den nächsten Wochen“ eine weitere Million an die Stadt Dinklage überwiesen werde. Die Stadt Dinklage musste zunächst 100 Prozent der Baukosten vorfinanzieren. 60 Prozent der Baukosten (rund 6 Millionen Euro) erhält die Stadt aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes an Fördermitteln. Im Haushalt 2010 sind daher weitere Einnahmen in Höhe von 1,2 Millionen Euro vorgesehen.
Bürgermeister Heinrich Moormann bedankte sich bei allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass die Kommunale Entlastungsstraße zu diesem Zeitpunkt fertig gestellt werden konnte. Er vergaß dabei auch nicht seinen Amtsvorgänger Heinrich Rammler, die Grundstückseigentümer, die Flächen für den Bau zur Verfügung gestellt hatten, sowie alle am Bau der Straße beteiligten Firmen.
Der ehemalige Landtagsabgeordnete Friedhelm Biestmann (CDU) erinnerte daran, dass es „schwierige Zeiten“ gewesen seien, in denen die Finanzierung für die Entlastungsstraße auf den Weg gebracht worden sei. Man habe damals die Umgehungsstraßen der Gemeinden Visbek, Lohne und Dinklage praktisch als „Paket“ durchgebracht.
Text/Fotos: Stadt Dinklage
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