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Startschuss für Gruppendorferneuerung

Amt für Landentwicklung genehmigt Dorferneuerungsplan

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Gruppendorferneuerung

Bernhard Ellberg (2.v.l.) überreichte gemeinsam mit Karin Busdiecker (3.v.l.) den Bescheid der GLL an Bürgermeister Moormann (links). Mit Moormann freuten sich Carsten Zippel (Büro P3, 3.v.r.), Birgit Hartong (Stadt, 2.v.r.) und Hermann Korte (rechts)


Das waren tolle Nachrichten für Dinklage: Drei Jahre nachdem die Stadt Dinklage den Antrag zur Dorferneuerung der umliegenden Dörfer gestellt hat, konnte nun der Leiter des Amtes für Landentwicklung Oldenburg (GLL), Bernhard Ellberg,  den Vertretern der Stadt Dinklage mitteilen, dass die Behörde den vorgelegten Dorferneuerungsplan für die Gruppendorferneurung als Fördergrundlage für öffentliche und private Dorferneuerungsmaßnahmen anerkannt hat. Rund zwei Jahre lang hatte ein ehrenamtlicher Arbeitskreis gemeinsam mit dem Oldenburger Planungsbüro P3 ein Konzept erstellt.

Dieses Konzept enthält zahlreiche Maßnahmen aus dem öffentlichen und privaten Bereich in den Bauernschaften Bahlen, Bünne, Schwege, Wulfenau und Höne. So soll beispielsweise die Dorfdurchfahrt in Bünne im Rahmen der Dorferneuerung bis einschließlich 2017 verschönert werden. Dort ist unter anderem auch der Bau eines Teichs geplant. Des Weiteren soll der Rad- und Fußweg in diesem Bereich ausgebaut werden. Eine weitere Maßnahme, die Carsten Zippel vom Planungsbüro P3 vorstellte, ist die Neugestaltung des Vorplatzes der Kapelle in Wulfenau. Dort soll außerdem auch das Ehrenmal erneuert werden.

Die errechneten Gesamtkosten betragen nach den Berechnungen des Planungsbüros für die öffentlichen Maßnahmen rund 700 000 Euro. Gut doppelt soviel, nämlich 1,5 Millionen Euro, sollen zudem für private Maßnahmen investiert werden, teilte Bernhard Ellberg mit. „Diese Zahl steht und fällt natürlich mit dem  privaten Engagement der Dorfbewohner“, schränkte Ellberg ein. Ellberg appellierte an potentielle Antragsteller private Anträge im Rahmen der Dorferneuerung nach Möglichkeit in den kommenden zwei Jahren einzureichen. „Es gibt Pläne, dass das Land Niedersachsen die Förderung kürzen will“, sagte der Leiter des Amtes für Landentwicklung. Zur Zeit würden private Maßnahmen noch mit 30 Prozent vom Land bezuschusst; Öffentliche Maßnahmen - wie die Verbesserung innerörtlicher Verkehrsverhältnisse oder die Umgestaltung öffentlicher Wege und Plätze fördere das Land derzeit noch mit 50 Prozent.

Hermann Korte als Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung forderte die Stadt auf, konkrete Zusagen über die finanzielle Unterstützung zu machen. Sowohl Bürgermeister Heinrich Moormann als auch die Fraktionsvorsitzenden Andreas Tepe (CDU) und Matthias Windhaus (SPD) teilten mit, dass die Stadt den Grundsatzbeschluss über die Dorferneuerung bereits gefasst habe, und dementsprechend auch Mittel bereitgestellt würden. Auf Grund der angespannten Haushaltslage der Stadt könne man aber keine Zusagen über die genauen Höhen in den nächsten Jahren machen. Bürgermeister Heinrich Moormann betonte, dass die Stadt sich selbstverständlich finanziell beteilige, bat aber um Nachsicht, dass keine konkreten Zahlen genannt werden können.

Bei Fragen rund um private Anträge im Rahmen der Dorferneuerung können sich potentielle Antragsteller an Birgit Hartong bei der Stadt Dinklage wenden. Frau Hartong ist telefonisch unter 04443/899-430 oder per E-Mail an hartong@dinklage.de erreichbar.



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