„Dinklage-West“ soll Sanierungsgebiet werden

Stadt Dinklage informiert Anwohner des Gebietes über Möglichkeiten

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Dinklage. Wie bereits mehrfach berichtet, plant die Stadt Dinklage, dass das Gebiet „Dinklage-West“ ein so genanntes Sanierungsgebiet werden soll. Ziel des Verfahrens im Rahmen des „Integrierten Energetischen Quartierskonzeptes“ (IEQK) ist es, für „Dinklage-West“ den Status Sanierungsgebiet nach dem Baugesetzbuch zu erlangen. Mit diesem Status besteht die Möglichkeit ein so genanntes Sanierungsmanagement zu implementieren, die den Anwohnerinnen und Anwohnern in diesem Gebiet Vorteile sowie kostenlose Beratungsangebote bieten wird.

So informierte die Stadt Dinklage nun die Anwohnerinnen und Anwohner des betroffenen Gebietes unter anderem über Einsparpotentiale bei Gebäudesanierungen sowie über die zukünftigen Möglichkeiten zur Förderung und Abschreibung von Sanierungsmaßnahmen.

Über 90 Anlieger waren der Einladung der Stadt Dinklage in den „Rheinischen Hof“ gefolgt und hörten interessiert dem Vortrag von Dipl.-Ing. Ralf Manke vom prozessbegleitenden Planungsbüro BauBeCon zu. Manke zeigte sich begeistert vom großen Interesse der Bürgerinnen und Bürger. „Mit so einer großen Zahl an Teilnehmern hatte ich nicht gerechnet“, so der Architekt, der einen detaillierten Vortrag zum Verfahren hielt und moderierend durch die Veranstaltung führte.

„Allein die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeige, dass der Bedarf über Informationen insbesondere zu Einsparmöglichkeiten bei Energie groß ist“, so Dinklages Klimaschutzmanager André Woelk. Nicht zuletzt auf Grund der deutlich gestiegenen Energiepreise ließen sich immer mehr Bürger zu Energieeinsparungen beraten, so Woelk weiter.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bürgermeister Carl Heinz Putthoff, der neben den Klimaschutzzielen vor allem den Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger herausstellte. Putthoff stellte klar: „Sie profitieren mehrfach“. Im Sanierungsgebiet könnten Eigentümer Sanierungsmaßnahmen zu 90% (bei Eigennutzung) der bzw. 100% (bei Vermietung der Immobilie) steuerlich absetzen. Und dies schließe zusätzliche Förderungen nicht aus. So würden die Bürgerinnen und Bürger in dem genannten Gebiet Energie und entsprechend Energiekosten einsparen. „Sie tun somit sich und ihrer Umwelt etwas Gutes“, so Putthoff. Dinklages Verwaltungschef machte dabei aber auch deutlich, dass bei allem der Grundsatz gelte, dass alles auf freiwilliger Basis stattfinde. Die Bürgerinnen und Bürger könnten, sie müssten aber nicht.

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