Radweg zwischen Lohne und Dinklage wird barrierefrei

Gemeinsames LEADER-Projekt der beiden Städte wird mit 100.000 Euro gefördert

Bildtitel Doppelpunkt

Von Ansgar Westermann (Stadt Dinklage)

Dinklage/Lohne. Sie teilen sich nicht nur eine Autobahnabfahrt, sondern haben auch sonst so einiges gemeinsam. Zwar liegen beide Städte auf jeweils einer Seite der Autobahn aber es gibt unter anderem einen Radweg, der die Städte Dinklage und Lohne miteinander verbindet. Um diesen nun auch für den Radtourismus und Radpendler attraktiver zu gestalten, soll der Radweg in einem gemeinsamen Projekt unter anderem mit Mitteln aus dem LEADER-Programm durchgehend barrierefrei werden.

Erstmals stellten Vertreter aus den Städten Dinklage und Lohne am 18. September des Vorjahres das Projekt im Vechtaer Kreishaus vor. Die Mitglieder der so genannten Lenkungsgruppe zeigten sich begeistert und stimmten dem Projekt zu. Somit konnte ein Antrag auf LEADER-Förderung beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) gestellt werden. „Inzwischen liegt der Bescheid des ArL vor, dass das gemeinsame Projekt mit Mitteln aus dem LEADER-Projekt in Höhe von bis zu 100.000 Euro gefördert wird“, freut sich Anne Miosga, die gemeinsam mit Uwe Middendorf und Bernd Kröger (Lohne) das Projekt vorgestellt hatte.

Das Konzept sieht vor, dass die Strecke auf der ehemaligen Kleinbahntrasse Lohne-Dinklage sowohl für den Radtourismus als auch für Radpendler attraktiver ausgebaut wird. So soll die 7,8 Kilometer lange Strecke durchgängig barrierefrei befahrbar werden. „Darüber hinaus werden wir die Historie dieser Wegeverbindung aufgreifen und thematisieren“, sagt Anne Miosga. Die Dinklager Bauamtsmitarbeiterin hat sich bereit erklärt das Projekt federführend aus Dinklage zu begleiten.

„Aktuell läuft die Ausschreibung für die Durchführung der Straßen- und Tiefbauarbeiten für das Projekt“, sagt Anne Miosga. Dort wo die Trasse auf 5,5 Kilometern (Lohne, 4,3 Kilometer, Dinklage, 1,2 Kilometer) in wassergebundener Deckschicht vorhanden sei, werde diese durchgefräst, neu profiliert und mit einer Asphaltdecke versehen. „Durch den Wegfall der Eisenbahnbrücke erhält der Abschnitt im Bereich der Straße „In der Wiek“ in Dinklage einen neuen Verlauf“, erzählt Anne Miosga. Durch die Verschwenkung des Hopener Mühlenbachs sei dies erforderlich gewesen. „Neben dem Ausbau der Radwegverbindung werden auch Infostelen aufgestellt und darüber hinaus Plätze zum Aufenthalt geschaffen“, sagt Anne Miosga.

Große Freude über die Durchführung des gemeinsamen Projekts herrscht sowohl bei Landrat Herbert Winkel als auch bei den beiden Bürgermeistern Frank Bittner (Dinklage) und Tobias Gerdesmeyer (Lohne). „Wir freuen uns sehr darüber, dass das Projekt so gut angekommen ist und das ArL den Ausbau des Radwegs mit Mitteln aus dem LEADER-Programm fördert, sagt Frank Bittner. „Mein besonderer Dank für die Durchführung geht an die Mitarbeiter der Bauämter aus Dinklage und Lohne für die bislang geleistete Arbeit“, ergänzt Tobias Gerdesmeyer. „Eine tolle Sache für beide Städte“, so Landrat Herbert Winkel.

Nach Angaben Miosgas wurde der Auftrag an die ausführende Baufirma am 15. September vergeben. Der Ausbauzeitraum ist demnach für die Monate Oktober und November vorgesehen, so dass diese spätestens Ende November abgeschlossen sein sollen.

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