Stadt Dinklage stellte Verkehrsentwicklungsplan vor

Büro PGT macht zahlreiche Vorschläge für Verbesserungen – Mehr Fahrradnutzung in der City

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Von Ansgar Westermann (Stadt Dinklage)

Dinklage. Mit großem Fachwissen und Professionalität stellte Dipl.-Ing. Heinz Mazur vom Büro PGT Umwelt und Verkehr aus Hannover den 20 Interessierten im Hotel „Rheinsicher Hof“ die Ideen und Vorschläge zum Verkehrsentwicklungsplan (VEP) der Stadt Dinklage vor.

Mazur stellte die Ideen und Vorschläge zur Umgestaltung der Innenstadt vollumfänglich und verständlich vor. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Kendra Menking nahm Mazur darüber hinaus auch die Anregungen und Vorschläge aus der Versammlung mit in das Protokoll auf.

Fünf Punkte hatte das Büro PGT im Vorfeld der Vorstellung eingegliedert: Innenstadt, Radverkehr, Fußverkehr, KFZ-Mengen und ÖPNV. Diese Punkte wurden vom Büro PGT aus Hannover eingehend untersucht und analysiert. Mazur stellte den Anwesenden die Auswertungen rund um das Straßennetz mit seinen regionalen und überregionalen Funktionen vor. Darüber hinaus ging Mazur auch auf die Hauptgeschäftszone Dinklages – den Innenstadtbereich - eingehend ein.

Die Innenstadt Dinklages als Hauptgeschäftszone müsse vom PKW-Verkehr entlastet werden, hieß es vom Büro PGT. Der PKW-Verkehr in der Innenstadt überwiege deutlich gegenüber dem Radverkehr. Es gelte den „Alten Markt“ als Treffpunkt zu sehen und entsprechend die Quell- und Zielverkehre zu führen. „Der Dinklager Ring ist zu weit weg, um die Innenstadt beim PKW-Verkehr zu entlasten“, sagte Mazur. Lediglich bei der Entlastung mit LKW-Verkehr sei der Dinklager Ring hilfreich, so Mazur weiter.

Darüber hinaus sei es erforderlich, die Innenstadt für Fußgänger barrierefrei zu gestalten. In der Innenstadt gebe es nach Ansicht von Mazur erheblichen Bedarf für Menschen mit Behinderungen sowie Sehbehinderte und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, führte der Planer aus.

Optimierungsbedarf sah Mazur auch in der Bewirtschaftung der insgesamt 934 Parkplätze im Stadtkern. Hier müssten Vorränge für Beschäftigte, Kunden Bewohner, Besucher und Lieferanten gesetzt werden, so Mazur. Hier sei zu auch zu berücksichtigen, dass unter anderem Klimaschutz, Energiewende und Wertewandel neben der gesetzlich festgelegten Verkehrssicherheit eine große Rolle spielten.

Alle Beteiligten betonten die Langfristigkeit des Projekts. Bürgermeister Frank Bittner und Bauamtsleiter Michael Busch zeigten sich erfreut darüber, dass dieser Prozess nun bereits diese tolle Entwicklung genommen habe. Die Planungen seien nicht nur für heute, morgen und übermorgen, sondern insbesondere auch für nachfolgende Generationen, betonte Bittner.

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