Skaterpark hat seine Pforten wieder geöffnet

Anmeldung im Jugendtreff erforderlich – Betrieb an drei Tagen in der Woche

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Von Ansgar Westermann (Stadt Dinklage)

Dinklage. Nach der vorübergehenden coronabedingten Schließung des Dinklager Skaterparks an der Schulstraße gibt es nun aber erfreuliche Nachrichten für die Sportler. Der Park wird an drei Tagen in der Woche nach vorheriger Anmeldung im Jugendtreff wieder geöffnet.

Das ist möglich, nachdem sich der Verein ProJugend – vertreten durch den Dinklager Jugendtreff – und die Stadt Dinklage auf diesem Kompromiss geeinigt haben. „Der Jugendtreff ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und kann daher dieses beschränkte Angebot zur Nutzung der Anlage unter Aufsicht machen“, sagt Jugendpfleger Kalle Kamlage. Dieses Angebot ist jeweils auf zehn Personen beschränkt, ergänzt Anna Nies.

Nies und Kamlage sind auch die Beiden, die im Gespräch das Konzept der jetzt vereinbarten Öffnung darlegen. An drei Tagen in der Woche wird der Skaterpark nach vorheriger Anmeldung für alle, die ihn nutzen wollen, zur Verfügung gestellt. Dabei steht den Skatern für die Zeit der Nutzung jeweils ein fester Betreuer zur Verfügung, der für die Skater als Ansprechpartner bereit steht und die gemäß dem vorgelegten Hygienekonzept ordnungsgemäße Nutzung der Anlage im Auge behält. „Wir sind froh, dass wir freiwillige Mitstreiter gefunden haben, die uns unterstützen“, sagt Anna Nies. So werden neben Nicole Zielasko und ihrem Mann Markus Zielasko-Wenig auch Hilal Agfirat und Ralf Meißner die Aufsicht übernehmen.

Da der Skaterpark an der Schulstraße nach der aktuellen Corona-Verordnung ein Angebot von Freizeitaktivitäten darstellt, waren der Stadt Dinklage bei der vorübergehenden Schließung die Hände gebunden. „Die Schließung solcher Anlagen wurde im Übrigen auch in den anderen Kommunen des Landkreises Vechta durchgeführt“, so Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf. Nur durch die Vereinbarung mit dem Verein ProJugend und dem damit verbundenen „Angebot der Jugendarbeit“ sowie dem Angebot für Individualsport konnte die Stadt Dinklage eine Öffnung unter Aufsicht wieder herstellen.

Die Skaterbahn öffnet jeweils mittwochs und freitags in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr (für alle Jahrgangsstufen) und von 18 bis 20 Uhr (ab 14 Jahre). Samstags ist die Skateranlage von 13.30 bis 15.30 Uhr (für alle Jahrgangsstufen) und 16 bis 18 Uhr (ab 14 Jahre) geöffnet. Voraussetzung für die Nutzung ist eine vorherige Anmeldung, die nur für die jeweilige Woche per Online-Link gültig ist. Zu finden ist dieser auf der Homepage des Vereins Pro Jugend. Die Angabe von Kontaktdaten ist ebenfalls notwendig. Außerdem dürfen maximal zehn Personen pro Zeitrahmen skaten. Es besteht eine Maskenpflicht, wenn kein Sport betrieben wird.

Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf von der Stadt Dinklage zeigt sich erfreut, dass mit dem Verein Pro Jugend über den Jugendtreff so kurzfristig dieser Kompromiss gefunden werden konnte. „Für die Jugendlichen wurde so ein Angebot geschaffen, dass es ohne den Einsatz des Jugendtreffs aktuell so nicht geben würde“, sagt Middendorf.

Erfreulich war auch die Mitteilung, dass Pastor Fridtjof Amling von der evangelischen Kirchengemeinde zwei Bänke, die den Skatern zum Ausruhen dienen sollen, gestiftet hat. Darüber hinaus wurden durch den Förderverein der Oberschule Dinklage zehn Helme in zwei verschiedenen Größen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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