Wolfgang Bollmann ist der Ehrenamtsbeauftragte

66-jähriger Dinklager bringt Karte als Belohnung für Ehrenamt ins Gespräch

Seit dem 1. April dieses Jahres ist Wolfgang Bollmann nun als Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Dinklage im Einsatz. Sein Büro hat Bollmann direkt im Rathaus, wo er freitags in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr als Ansprechpartner bereit steht.

Wolfgang Bollmann ist der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Dinklage

Wolfgang Bollmann sieht seine Aufgabe in der Koordination des Ehrenamtes in der Stadt Dinklage. Daher möchte sich der 66-jährige Dinklager als Ansprechpartner für andere in der jüngsten Stadt des Landkreises stark machen. Bollmann soll dabei nach den Worten von Bürgermeister Bittner nicht nur Ansprechpartner sein, sondern auch die Helfer erfassen und bündeln.

Wolfgang Bollmann ist bereits seit einiger Zeit Integrationslotse in Dinklage „Die Flüchtlingswelle hat meine Frau und mich betroffen gemacht“, erzählt Bollmann. So habe er als Rentner die Möglichkeit gesehen, seine Interessen mit Zeit zu füllen. Das sei auch der Grund für die Bewerbung als Ehrenamtsbeauftragter gewesen, so Bollmann. „Die vielen Ehrenamtlichen in Dinklage muss man belohnen“, sagt Bollmann. Die Frage nach dem Wie habe er sich schon oft gestellt, erzählt  Bollmann weiter.

Als er die Ausschreibung der Stadt Dinklage auf einen Ehrenamtsbeauftragten gesehen habe, habe er nicht gezögert. „Ich hatte Zeit und Geduld habe ich auch“, sagt Bollmann mit einem Lächeln auf den Lippen. Wichtig sei ihm, sich zunächst sich bei den Vereinen und Institutionen vor Ort vorzustellen und die Menschen anzusprechen, betont Bollmann.

Eine Idee, die an ihn herangetragen wurde, will Bollmann nach Möglichkeit umsetzen. Viele Ehrenamtliche wünschten sich eine „Ehrenamtskarte“, mit der Ehrenamtliche in der Stadt Dinklage Vergünstigungen erhalten können. „Das trifft bei mir auf volle Zustimmung“, so Bollmann. Die Niedersachsenkarte, die es bereits im Einsatz gebe, sei aus Bollmanns Sicht nicht geeignet. Bestimmte Bedingungen, wie die dreijährige Ehrenamtstätigkeit mit mindestens fünf Stunden Einsatz pro Woche seien nicht zu erfüllen, so Bollmann. „Mein Wunsch ist es, eine örtliche Alternative einzuführen“, erzählt Bollmann. Für entsprechende Vergünstigungen werde er nun auf Händler und Dienstleister zugehen und sich zudem um Fördermittel für Aktionen im Stadtgebiet bemühen.

„Es gibt so viele Ehrenamtliche, die sonst einfach durchs Raster fallen“, so Bollmann. Diese gelte es ebenfalls zu erfassen.

Wolfgang Bollmann ist als Ehrenamtsbeauftragter am Freitagnachmittag in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Rathaus (Zimmer 3) zu finden. Telefonisch steht Bollmann unter 899-570 für Fragen zur Verfügung und auch per E-Mail ist Bollmann an ehrenamt@dinklage.de erreichbar. 

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